Gun Show & Stereotypen

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Dieses Wochenende habe ich die Chance genutzt und eine Gun Show in Phoenix besucht. Es war sehr interessant fuer mich dort hin zu gehen, da es ja ein ziemlich bekannter Stereotyp ist, dass Amerikaner sehr liberal mit Waffen umgehen. Dazu muss ich klarstellen, dass ich weder abgeneigt noch ein Befuerworter bin.
Es war sehr beeindruckend fuer mich, da die Gun Show im Stadion der Arizona Cardinals war, wo im naechsten Februar der Superbowl stattfinden wird. Es sieht sehr aehnlich zu einem Fussballstadium aus, allerdings hat es fuer die Wueste ein paar spezielle Eigenschaften. Es ist das einzige Stadium der Welt mit einem Rasen, der ueber ein Schienensystem aus dem Stadium herausfahren kann.
Die Gun Show war sehr interressant, ich haette nicht erwartet, dass es so gross und gut besucht ist. Aber fuer die Amerikaner ist es eine ganz normale Messe, was fuer uns Deutsche etwas befremdlich klingt. Es gab echt jede Art von Waffe von kleinen Pistolen bis zu Sturmgewehren. Fuer mich war es dann aber schon uebertrieben, dass man sogar .5 Kaliber oder 200 Schuss Magazine kaufen kann. Es war atemberaubend zu sehen was fuer gefaehrliche und riesige Waffen dort waren. Auf meinem Foto sind Gewehre, die knapp $3000 kosten. Allerdings gibt es auch Waffen ab $100. Was fuer mich erschreckend ist, dass man in Arizona einfach nurseine ID vorzeigen muss um eine Waffe zu kaufen. Es gibt keine Wartezeiten, was ist in den meisten Staaten anders ist.
Es gibt viele Menschen die das Umgehen mit Waffen in Amerika kritisieren. Ich sehe es nicht als schlecht an, sondern eher als einen Kulturunterschied an, den man akzeptieren sollte.

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